Wäsche im Freien trocknen

Entdecken Sie unsere besten Tipps zum Thema Wäschetrocknen im Freien – zu allen Jahreszeiten.

Tipps zur Vorbereitung

  • Gut geschleudert ist halb getrocknet: Je weniger Wasser sich nach der Wäsche noch in der Kleidung befindet, umso schneller trocknet sie später. Achten Sie dabei immer auf die Hinweise des Pflegeetiketts.

  • Unangenehmen Gerüchen vorbeugen: Holen Sie die Wäsche gleich nach dem Waschen aus der Maschine, so vermeiden Sie schlechte Gerüche und riskieren keine Flecken durch Schimmel.

  • Wäscheleine und -klammern sauber halten – denn hier setzt sich draussen leicht Schmutz an. Bevor Sie die Wäsche aufhängen, wischen Sie die Leinen am besten kurz mit einem feuchten Lappen ab und kontrollieren auch die Wäscheklammern.

Wäschetrocknen in der warmen Jahreszeit

  • Das ideale Wetter: Optimal sind warme Tage mit einem leichten Wind. An regnerischen oder schwülen Tagen kann die Wäsche zwar auch unter einem Vordach getrocknet werden, durch die hohe Luftfeuchtigkeit dauert es jedoch länger.

  • Ausbleichen verhindern: Wäsche nicht in der prallen Sonne trocknen – die UV-Strahlen werden durch das Wasser in der feuchten Kleidung verstärkt und können zu unschönen Verfärbungen führen oder Farben ausbleichen.

  • Geduld mit Bettwäsche: Dicke Wäschestücke dürfen nicht zu stark aufgeheizt werden (z. B. durch direkte Sonneneinstrahlung), da die Feuchtigkeit im Inneren sonst nicht gut verdampfen kann und so durch die Vermehrung von Mikroorganismen Verfärbungen oder sogar Schimmel entstehen können.

  • Vorsicht bei Synthetik-Kleidung: Fest eingearbeitete optische Aufheller können durch anhaltendes UV-Licht einen Gelbstich erhalten.

  • Pollenallergiker aufgepasst – je nach Allergie sollte die Wäsche an Tagen mit starkem Pollenflug besser nicht draussen getrocknet werden, da sich die Pollen sonst an der Wäsche festsetzen können.

Freilufttrocknen an kühlen Tagen und im Winter

  • Wäsche an kühlen Tagen abends wieder reinholen: Sobald es dunkel wird, steigt auch die Luftfeuchtigkeit. Hängen Sie die Wäsche am besten vormittags auf und nehmen Sie sie bei Dämmerung wieder ab.

  • Wäschetrocknen bei Frost – das funktioniert tatsächlich: Bei der sogenannten „Sublimation“ gefriert zunächst das Wasser in der Wäsche und verdunstet dann, ohne nochmals flüssig zu werden. Nehmen Sie die Wäsche jedoch erst ab, wenn sie wieder weich und damit getrocknet ist.

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